Management muss Überblick behalten

 

Früher sprach man von Absatzwirtschaft, doch das gilt heute als veraltet. Der Begriff des Marketings umfasst nicht länger nur die gewinnbringende Vermarktung von Waren und Dienstleistungen, er bezeichnet vor allem das Konzept, das dahintersteckt. Marketing meint die Unternehmensführung zur Zufriedenheit der Kunden und anderer Interessenten, wie zum Beispiel der Aktionäre. Das Marketing ist nicht nur für den Vertrieb verantwortlich, sondern auch für andere Bereiche wie die Verwaltung und das Personalwesen, für die Beschaffung von Waren oder Rohstoffen und für die Produktion. Das Marketing gewinnt damit einen ganzheitlichen Charakter, der möglichst sämtliche Unternehmensbereiche mit einbezieht. Auch der innovative Sektor, die Erweiterung der Produktpalette im Sinne der marktpolitischen Gegebenheiten und die kostengünstige Finanzierung des gesamten Prozesses mit allen seinen Auswirkungen, Risiken und Chancen gehören dazu. Um das Ganze zu koordinieren, bedarf es eines umsichtigen Managements, das die Ziele festlegt und prüft, ob sie erreicht worden sind. Sollte das nicht der Fall sein, geht es an die Ursachenforschung in der Absicht, Fehlentwicklungen in Zukunft zu vermeiden. Um die aus der Marktforschung abgeleiteten Erkenntnisse umzusetzen, müssen Strategien entwickelt werden, die zielführend sind. Einen breiten Raum nimmt dabei die Analyse der Zielgruppe und ihrer Veränderbarkeit ein; nur wenn Trends rechtzeitig erkannt werden, lässt sich darauf angemessen reagieren.